Eintrittsalter

Das Eintrittsalter spielt innerhalb der Hundeversicherungen eine wesentliche Rolle. Einerseits sehen viele Versicherer die Aufnahme eines Hundes in die Hundekrankenversicherung bzw. in die Tarife der Hunde OP-Versicherung erst ab einem gewissen Mindestalter (in der Regel mit Beginn des dritten Lebensmonats) vor. Auf der anderen Seite erhöht sich mit dem Lebensalter zum Zeitpunkt des Eintritts in die Versicherung häufig auch der Beitrag.

Ältere Tiere werden beim Abschluss einer Hundekrankenversicherung entsprechend des Lebensalters möglicherweise in eine höhere Altersklasse eingestuft. Ab einem gewissen Alter des Tieres kann es sogar zur Nichtversicherbarkeit kommen. Die Folge ist eine mit dem Alter zunehmende Beitragslast. Dabei unterliegt die konkrete Kalkulation den Gesellschaften, weshalb sich trotz gleichen Alters in einzelnen Tarifen unterschiedliche Prämienhöhen ergeben können.

Allerdings stellt das Eintrittsalter in einen Tarif zur Hundekranken- oder Hunde-OP-Versicherung nur ein Tarifierungsmerkmal dar. Entscheidenden Einfluss haben darüber hinaus Faktoren wie die Höhe der Selbstbeteiligung oder die Zahlungsweise des Beitrags. Dass das Lebensalter der versicherten Hunde für die Versicherer eine so große Rolle spielt, liegt auf der Hand. Je älter ein Tier ist, umso größer wird die Wahrscheinlichkeit für ernst zunehmende Erkrankungen, die entsprechend teure Behandlungen nach sich ziehen.