Tarifrechner zur Hunde-OP-Versicherung

Informationen zur Hunde OP-Versicherung

Ein Hund kostet Geld. Viele angehende Halter denken dabei zuerst an Futter, die Erstausstattung, Hundesteuer und natürlich die obligatorischen Vorsorgeuntersuchungen oder Impfungen. Dass Haustierhalter und damit auch die Besitzer von Hunden darüber hinaus noch an ganz anderer Stelle gefordert sind, fällt vielen Betroffenen leider erst zu spät auf. Denn gerade die Gesundheit ihres liebsten Vierbeiners wird schnell zum finanziellen Risiko. Der Grund: Hunde können – wie wir Menschen – schwer erkranken.

Zwar haben sich im Laufe der Evolution gegen viele Viren und Bakterien, die uns noch zu schaffen machen, bei den Tieren Resistenzen entwickelt (ein Beispiel ist FSME), aber auch Hunde sind nicht ihr ganzes Leben lang topfit. Dafür sorgen einerseits „Zuchtfehler“, die verschiedene Rassen anfällig für einzelne Krankheiten machen können, auf der anderen Seite pflegt mancher Vierbeiner einen genauso ungesunden Lebensstil wie sein Herrchen.

Die Folgen sind Fettleibigkeit, Diabetes oder Ähnliches. Außerdem droht noch eine andere Gefahr: Beim Toben und Spielen im Freien ist das Risiko für Unfälle groß. Egal, was passiert – das Ergebnis ist gleich: Sie sitzen im Ernstfall mit dem Hund beim Tierarzt und müssen den Schock der Diagnose erst einmal verdauen. Wird ein operativer Eingriff nötig, ist eine gut gefüllte Haushaltskasse von Vorteil, denn solche Behandlungen gehen schnell ins Geld.


Das finanzielle Risiko Hunde-OP

Beim Anblick eines Welpen denkt niemand an Krankheiten oder sogar operative Eingriffe. Leider trägt ein Teil der Hunde die Anlagen für spätere Gesundheitsprobleme bereits seit den ersten Lebenstagen in sich. Ein Beispiel ist die Hüftgelenksdysplasie (HD), welche bei verschiedenen Rassen verbreitet ist. Als Hundebesitzer kommen Sie hier um eine OP selten herum. Aber auch Gelenknekrosen können dazu führen, dass Ihr treuer Begleiter auf dem Operationstisch landet –

genauso wie Tumore oder schwere Unfälle. Hier hilft von hohen Kosten eine Absicherung durch eine Operationsversicherung für Hunde, die im Internet gut zu vergleichen ist.

Letztere treten gehäuft dort auf, wo Sie und Ihr Hund sich im Straßenverkehr bewegen. Wie schnell kann ein Autofahrer Ihren Vierbeiner übersehen? Oder es kommt zum Zusammenstoß zwischen Hund und Radfahrer. In beiden Fällen dürfte Ihr Hund den Kürzeren ziehen. Das Problem: Aufwendige Eingriffe in der Tierarztpraxis oder Tierklinik sind teuer. So kann die Behandlung einer Hüftgelenksdysplasie schnell mehrere tausend Euro für beide Seiten kosten – die Unterbringung und Pflege in der OP-Einrichtung nicht mitgerechnet. Als Halter müssen Sie sich die Frage stellen, ob Sie diese Herausforderung finanziell stemmen können.



Die Lösung: Hunde-OP-Versicherung

Sind die OP-Kosten für Ihr Portemonnaie zu groß, bleibt oft nur ein letzter schwerer Gang. Soweit muss es aber nicht kommen. Mit einer Hunde-OP-Versicherung, die ähnlich wie Hundekranken- und Hundehaftpflichtversicherung speziell als gezielter Schutz konzipiert wurde, bieten Ihnen verschiedene Gesellschaften die Möglichkeit, für gesundheitliche Risiken vorzusorgen. Der Leistungsumfang dieser OP-Versicherung ist relativ einfach zu beschreiben: Gedeckt werden im Allgemeinen alle Tierarztkosten, die mit einer Operation unter Narkose anfallen.
Deshalb können Sie sich als Halter eigentlich entspannt zurücklehnen, mit unserem Hunde-OP-Versicherungsvergleich nach dem günstigsten Anbieter suchen, den Vertrag unterschreiben – und fertig. Leider sieht die Situation in der Praxis nicht ganz so einfach aus. Beim Hunde-OP-Schutz gelten ähnliche Regeln wie für die Hundekrankenversicherung. Der Beitrag ist nicht die Messlatte, welche am Ende den Ausschlag gibt. Leider zeigt die Praxis, dass der Schutz in einigen günstigen Tarifen Lücken offen lässt.Beispiel: Ihr Hund muss so aufwendig behandelt werden, dass eine OP-Rechnung von 4.500 Euro für den Eingriff anfällt. Leider sind in der abgeschlossenen Versicherung nur 2.000 Euro Jahresleistung versichert. Letztlich müssen Sie die restlichen 2.500 Euro wieder aus eigener Tasche bezahlen.Seien Sie sich bei der Suche nach einer Hundeoperationsversicherung mit unserem Vergleich im Klaren darüber, dass es in erster Linie auf die Leistungen ankommen muss. Gerade der OP-Schutz für Ihren Vierbeiner ist umso leistungsstärker, je höher die Summenobergrenzen sind. Komfort- und Premiumschutzvarianten kommen sogar ganz ohne Leistungseinschränkungen aus, hier gilt der Schutz unbegrenzt. Achten Sie zusätzlich darauf, bis zu welchen Steigerungssätzen die anfallenden Tierarztkosten übernommen werden. Die Gebührenordnung für Tierärzte sieht hier Hebesätze bis zum 3-fachen Satz vor.

Wichtige Tipps zur Hunde-OP-Versicherung

Eine Hunde-OP-Versicherung ist immer dann sinnvoll, wenn eine Absicherung über die Hundekrankenversicherung, die in der Regel einen OP-Schutz enthält, nicht in Frage kommt. Neben der hohen Summenobergrenze sollten in der OP-Versicherung in jedem Fall
  • die Unterbringungskosten,
  • eine Betreuung und
  • die Physiotherapie

nach dem Eingriff mitversichert sein. Des Weiteren ist die Suche nach Tarifen mit niedriger Wartezeit sinnvoll. Als Hundehalter werden Sie sich in diesem Zusammenhang auf drei Monate einstellen müssen, in denen die Gesellschaften – trotz bestehendem Vertrag – keine Leistung erbringt. Diese Wartefrist sollte nicht für Eingriffe gelten, die ihre Ursache in einem Unfall haben.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Auslands- und Reiseschutz. Gerade wenn Sie Ihren Hund mit in die Ferien nehmen, gewinnt dieser Aspekt an Bedeutung. Schließlich bewegen Sie sich in unbekanntem Terrain mit neuen Gefahren. Entscheiden Sie sich bei unserem Vergleichsrechner in solchen Situationen für Tarife, die Ihren Hund auch im Ausland schützen – und zwar auf dem Niveau der, die für Operationen im Inland übernommen werden.

Auch der Abschluss des Versicherungsvertrages bedarf besonderer Aufmerksamkeit. Unser Hunde-OP-Versicherungsvergleich hilft Ihnen dabei, günstige und leistungsstarke Tarife zu finden, diese miteinander zu vergleichen und letztendlich den für Sie besten Versicherungsschutz zu wählen. Den Blick in die Vertragsbedingungen der Versicherungen können wir Ihnen leider nicht abnehmen. Achten Sie bei in Frage kommenden Tarifen darauf, dass möglichst alle Gefahren versichert sind, Ihr Hund die Bedingungen für die Aufnahme in die Tierversicherung erfüllt – und alle Angaben korrekt sind. Letzteres gehört zu den vorvertraglichen Anzeigepflichten. Unterläuft Ihnen hier ein Fehler, verlieren Sie im schlimmsten Fall den Versicherungsschutz. Bezüglich der versicherten Gefahren müssen Sie auf Regelungen zu rassetypischen Krankheiten achten, da einige Versicherer Leistungen in diesem Zusammenhang ausschließen.

Übrigens:
Sie können am Beitrag zur Hunde-OP-Versicherung sparen, ohne gleich Leistungen streichen zu müssen. Für eine jährliche Zahlungsweise oder den Abschluss mehrjähriger Verträge kommen Ihnen die Gesellschaften im Allgemeinen finanziell entgegen. Gleiches gilt für den Selbstbehalt, der aber nicht zu hoch vereinbart werden sollte.

Auch wenn Sie sich auf das neue Familienmitglied freuen – behalten Sie im Zuge der Vorbereitung auf den Einzug Ihres Vierbeiners im Hinterkopf, dass Krankheiten und Unfälle schnell teuer werden können. Mit einer leistungsfähigen Hunde-OP-Versicherung schaffen Sie bereits im Welpenalter Sicherheit – für Ihren Hund und Ihr Portemonnaie. Die Vorteile einer solchen Absicherung liegen damit klar auf der Hand. Haben Sie Fragen, Anregungen oder benötigen weitere Informationen? Dann nutzen Sie unseren Service: Wir stehen Ihnen zwischen Montag und Freitag jeweils von 8 bis 17 Uhr gerne telefonisch oder im Live-Chat mit Rat und Tat zur Seite.

Die häufigsten Fragen zur Hunde-OP-Versicherung

Welche besonderen Absicherungen können in der Hunde-OP-Versicherung getroffen werden?

Können sich das Alter, die Größe und die Rasse des Hundes auf die Versicherungsbeiträge auswirken?

Wie wird die Hunde-OP-Versicherung richtig abgeschlossen beziehungsweise welche Daten und Dokumente müssen der Versicherung vorliegen und wie erfolgt die Prüfung der Unterlagen?

Unter welchen Voraussetzungen und Gegebenheiten tritt die Hunde-OP-Versicherung ein und wie sieht die optimale Verhaltensweise des Hundebesitzers im Schadenfall aus?

Welche Pflichten entstehen mir als Versicherungsnehmer?

Wie hoch sollte die Deckungssumme in der Hunde-OP-Versicherung angelegt sein beziehungsweise wie hoch sollte die Maximalbegrenzung der Versicherungssumme sein und für welche Krankheitsfälle empfiehlt sich welcher Deckungsbetrag?

Greift die Hunde-OP-Versicherung auch im Ausland und welche speziellen Maßnahmen sind im Hinblick auf die Schadensmeldung zu beachten?

Wie lange beträgt die durchschnittliche Versicherungslaufzeit der Hunde-OP-Versicherung?

Wie kann die OP-Versicherung für den Vierbeiner gekündigt werden beziehungsweise kann von der Versicherung zurückgetreten werden und werden hier zusätzliche Kosten fällig?

Welche besonderen Absicherungen können in der Hunde-OP-Versicherung getroffen werden?

Mit der Hunde-OP-Versicherung haben Halter die Möglichkeit, das Kostenrisiko schwerwiegender Erkrankungen aufzufangen, die operative Eingriffe unter Narkose nach sich ziehen. Beispielsweise können ein Darmverschluss oder die Hüftgelenksdysplasie (HD) entsprechende Maßnahmen nach sich ziehen (etwa den Einsatz künstlicher Hüftgelenke). Die OP-Versicherung deckt genau dieses Risiko – indem die mit einem Eingriff in Verbindung stehenden Tierarztkosten erstattet werden. Wichtig ist in diesem Zusammenhang nicht nur die Erstattung der reinen OP-Kosten. Halter müssen berücksichtigen, dass die OP-Vorbereitung und Nachsorge ebenfalls Kosten verursachen – und im Leistungsumfang der OP-Tarife zu berücksichtigen sind.

Wichtig: Ein Leistungsanspruch in der OP-Versicherung ist im Regelfall durch die Versicherungsbedingungen der Gesellschaften an Eingriffe unter Narkose gebunden. Damit fallen andere nichtinvasive Behandlungsmethoden aus dem Erstattungskatalog heraus.

 

Können sich das Alter, die Größe und die Rasse des Hundes auf die Versicherungsbeiträge auswirken?

Ja – Rasse, Alter und Größe der versicherten Hunde spielen auch beim OP-Kostenschutz eine Rolle. Speziell ältere Tiere, größere Hunde und besondere Rassen können höhere Monatsbeiträge verursachen. Der Grund: Die Wahrscheinlichkeit für Eingriffe steigt mit dem Alter und der Größe der Tiere, da zum Beispiel große Hunde eher zu Problemen mit dem Halte- und Stützapparat neigen. Aber auch die rassetypische Anfälligkeit für einzelne Erkrankungen spielt an dieser Stelle eine Rolle. Wollen Halter auf einen umfassenden Schutz nicht verzichten, gleichzeitig aber den Beitrag reduzieren, empfiehlt sich der Einschluss eines Selbstbehalts sowie der Griff zu einer halbjährlichen Zahlweise bzw. Einmalzahlung.

 

Wie wird die Hunde-OP-Versicherung richtig abgeschlossen beziehungsweise welche Daten und Dokumente müssen der Versicherung vorliegen und wie erfolgt die Prüfung der Unterlagen?

Hunde-OP-Versicherungen werden heute durch verschiedene Gesellschaften angeboten. Mit einem Onlinevergleich verschaffen Sie sich nicht nur schnell einen Überblick. Sie haben hier auch die Möglichkeit, eine Versicherung auf direktem Weg zu beantragen. Hierzu stellen die Versicherer im Allgemeinen Formularfunktionen zur Verfügung, mit deren Hilfe sich der Antrag online ausfüllen lässt. Neben den persönlichen Angaben zu Ihrer Person als Versicherungsnehmer gehören dazu auch die relevanten Daten zum Hund – was Alter, Rasse, Kennzeichnungsmerkmale, Vorerkrankungen und Größe einschließt. Die Prüfung Ihrer Unterlagen erfolgt bei der Eröffnung meist auf Plausibilität. Eingehende Prüfungen, die alle gemachten Angaben mit einer Abfrage beim behandelnden Tierarzt auf den Prüfstand stellen, finden dagegen häufig nur im Fall eines Erstattungsantrags statt.

 

Unter welchen Voraussetzungen und Gegebenheiten tritt die Hunde-OP-Versicherung ein und wie sieht die optimale Verhaltensweise des Hundebesitzers im Schadenfall aus?

Grundsätzlich sind für einen erfolgreichen A nspruch bei der Hunde-OP-Versicherung mehrere Voraussetzungen zu erfüllen, die sich den Versicherungsbedingungen entnehmen lassen. Viele Versicherer stellen den Erstattungsanspruch auf das Vorliegen eines operativen Eingriffs unter Narkose ab, welcher den Gesundheitszustand des Tieres verbessern bzw. wiederherstellen soll, da nur dann die Tierarztkosten erstattet werden. Als Halter müssen Sie letztlich darauf achten, dass nicht nur der eigentliche Eingriff, sondern auch die Voruntersuchungen sowie die Nachsorge versichert werden. Und noch ein Punkt kommt hinzu – die Wartezeiten. Sind diese noch nicht abgelaufen, läuft Ihr Anspruch gegen die Versicherung schnell ins Leere. Behalten Sie aber auch Ihre Pflichten für den Schadensfall im Auge. Im Allgemeinen gehört dazu der Nachweis einer Behandlung anhand der Originalrechnung und dass Sie dem Versicherer die Möglichkeit geben, den Behandlungsgrund und die Kosten zu prüfen. Es ist an dieser Stelle empfehlenswert, vor dem eigentlichen Behandlungsbeginn mit dem Versicherer alle weiteren Schritte abzusprechen.

 

Welche Pflichten entstehen mir als Versicherungsnehmer?

Als Versicherungsnehmer haben Sie aus dem OP-Tarif nicht nur Rechte, es erwachsen Ihnen aus dem Abschluss auch gewisse Pflichten. Diese beginnen bereits mit dem Ausfüllen des Versicherungsantrags. Hier werden Ihnen durch die Gesellschaft konkrete Fragen zum versicherten Gegenstand gestellt, die bei der Risikobewertung und Beitragsbemessung eine Rolle spielen. Falsche Angaben (ob bewusst oder unbewusst) sind ein Verstoß gegen die vorvertraglichen Anzeigepflichten. Darüber hinaus entstehen während der Laufzeit Informations- und Schadenminderungspflichten. So sind Behandlungsrechnungen beispielsweise im Original einzureichen. Des Weiteren haben Sie als Versicherungsnehmer die Pflicht zur Beitragszahlung.

Wichtig: Verstöße gegen die Pflichten als Versicherungsnehmer können zum Rücktritt/der Vertragskündigung und Leistungsfreiheit seitens der Versicherung führen. Sie riskieren in diesem Zusammenhang den Versicherungsschutz und Ihren Erstattungsanspruch.

 

Wie hoch sollte die Deckungssumme in der Hunde-OP-Versicherung angelegt sein beziehungsweise wie hoch sollte die Maximalbegrenzung der Versicherungssumme sein und für welche Krankheitsfälle empfiehlt sich welcher Deckungsbetrag?

Grundsätzlich ist es aus Sicht des Versicherungsnehmers wünschenswert, eine Hunde-OP-Versicherung ohne Obergrenze für die Kostenerstattung abzuschließen. Es ist nur anhand individueller Beispiele möglich, die zu erwartenden Behandlungskosten einzuschätzen. Allerdings zeigen Beispiele aus der Praxis, dass gerade operative Eingriffe, wie sie beispielsweise mit der Hüftgelenksdysplasie (HD) in Verbindung stehen, schnell teuer werden. Es besteht die Gefahr von Tierarztrechnungen in vierstelliger Höhe. Das Minimum für den OP-Kostenschutz sollte daher bei wenigstens 2.000 Euro Erstattung je Jahr liegen, besser ist eine höhere Leistungsobergrenze.

 

Greift die Hunde-OP-Versicherung auch im Ausland und welche speziellen Maßnahmen sind im Hinblick auf die Schadensmeldung zu beachten?

Seitens der Versicherer wird der Schutz im Allgemeinen nicht auf Deutschland beschränkt. Als Halter können Sie mit Ihrem Vierbeiner verreisen und trotzdem im Notfall auch im Ausland einen Tierarzt in Anspruch nehmen. Trotzdem ist vor Reiseantritt ein Blick in die Versicherungsbedingungen zu empfehlen, da viele Versicherer den Schutz zumindest zeitlich einschränken – etwa auf einen Aufenthalt von 12 Monaten. Darüber hinaus steht in diesem Zusammenhang die Frage im Raum, ob anfallende Kosten voll ersetzt werden oder Beschränkungen unterliegen. Es ist beispielsweise nicht unüblich, dass durch die Gesellschaften auf Grundlage der Versicherungsbedingungen Behandlungskosten nur in Höhe der deutschen Gebührenordnung für Tierärzte ersetzt werden. Nutzen Sie als Halter die Servicenummern Ihres Versicherers, um auf Nummer sicher zu gehen.

 

Wie lange beträgt die durchschnittliche Versicherungslaufzeit der Hunde-OP-Versicherung?

Die Hunde-OP-Versicherung arbeitet in der Regel mit Verträgen, deren Laufzeit bei mindestens 12 Monaten liegt. Diese Jahresverträge werden ergänzt durch mehrjährige Laufzeiten, zu denen Sie sich als Hundehalter entscheiden können. Der Vorteil eines 3- oder 5-Jahresvertrags liegt in Beitragsrabatten, welche durch den Versicherer im Gegenzug eingeräumt werden. Allerdings verzichten Sie im Gegenzug auf Ihr Kündigungsrecht bis zum Ende des dritten Versicherungsjahres und können in dieser Zeit nicht auf günstigere Angebote reagieren. Es ist daher zu prüfen, ob sich Mehrjahresverträge wirklich rechnen.

 

Wie kann die OP-Versicherung für den Vierbeiner gekündigt werden beziehungsweise kann von der Versicherung zurückgetreten werden und werden hier zusätzliche Kosten fällig?

Bei der Hunde-OP-Versicherung handelt es sich um eine Schadensversicherung mit fester Laufzeit. Normalerweise über ein Jahr abgeschlossen, verlängern sich die Verträge um ein weiteres Jahr – sofern sie ungekündigt bleiben. Um den Vertrag ordentlich zu kündigen, brauchen Sie die Kündigung Ihrem Versicherer nur unter Einhaltung der vertraglich vereinbarten Kündigungsfrist (im Allgemeinen ein Zeitraum zwischen einem bis drei Monaten) schriftlich zu erklären – der Vertrag endet dann mit dem Erreichen des Laufzeitendes. Darüber hinaus können Sie aus dem Vertrag auch nach erfolgter Regulierung eines Schadens aussteigen – unter Einhaltung einer Frist von einem Monat. In beiden Fällen fallen für die Kündigung keine Kosten an. Anders die Situation, wenn der Versicherer aufgrund von Zahlungsausfällen seinerseits kündigt. In diesem Fall müssen Sie mit einer „Strafgebühr“ rechnen (deren Höhe lässt sich den Versicherungsbedingungen entnehmen).