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Hundeversicherung – Wichtige Absicherung für Ihren Vierbeiner

Haustiere sind in vielen Haushalten anzutreffen. Sie bringen Leben ins Haus, leisten uns Gesellschaft und stehen uns - meist bis an ihr Lebensende - treu zur Seite.
Neben Katzen gehören dabei vor allem Hunde zu den beliebtesten tierischen Begleitern. Umfragen zufolge lebten beispielsweise im Jahr 2013 rund 9,8 Millionen Personen mit mindestens einem Hund zusammen. Der Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) gibt die Zahl der Haushalt, in denen Hunde leben, aktuell mit etwa fünf Millionen an.

Hunde zählen aber nicht nur zu den beliebtesten Haustieren – sie sind auch einer der ältesten Begleiter des Menschen. Früher als Arbeitstier eingesetzt, ist der Hund heute Partner und Spielkamerad.

Abseits der Freude über den neuen Mitbewohner im Haushalt blenden Hundehalter Risiken jedoch leider viel zu oft aus. Dabei geht es nicht nur um die Verantwortung für das Tier, sondern auch für dessen Umfeld. Denn kleine Missgeschicke, bei denen mitunter zwar nicht der Hund selbst, aber beispielsweise eine beteiligter Person Schaden nimmt, sind schnell passiert.

Ein Beispiel: Ihr Welpe ist beim Spaziergang so in sein Spiel vertieft, dass er einen Radfahrer übersieht, der vor Schreck vom Radweg auf die Straße ausweicht und es hier zum Unfall kommt. Durch diesen Unfall erleidet der Radfahrer bleibende Schäden. Die Folge: Sie müssen für die daraus entstehenden finanziellen Ansprüche aufkommen – ein Risiko, das sich auch durch Achtsamkeit nicht gänzlich ausschließen lässt.

Hundehalter haften mit ihrem Privatvermögen

Grund hierfür: Die sogenannte Halterhaftung. Festgeschrieben im Bürgerlichen Gesetzbuch, besagt § 833 BGB, dass Sie als Halter für durch Ihr Haustier verursachte Schäden verantwortlich sind. Zum Problem wird hier insbesondere, dass der Gesetzgeber keine finanziellen Haftungsobergrenzen festgelegt hat und es nur wenige Ausnahmen gibt, in denen eine Halterhaftung nicht greift. Demnach müssen Sie letzten Endes damit rechnen, tief ins eigene Portemonnaie zu greifen, wenn Ihr geliebter Vierbeiner zu übermütig reagiert. Die Praxis kennt diesbezüglich bereits juristische Auseinandersetzungen um Schadenssummen, die in die Hunderttausende gegangen sind. Wer nun denkt, die private Haftpflichtversicherung reiche als Schutz vor solchen Ansprüchen aus, der irrt. Durch den Hund verursachte Schäden sind hier nämlich nicht abgedeckt. Aber nicht nur der Tierhalterhaftpflicht muss sich ein Hundebesitzer stellen.

Auch Hundekrankheiten gehen schnell ins Geld

Neben den Anschaffungskosten kommen auch Kosten für Routinechecks, Entwurmungen und Impfungen beim Tierarzt sowie eventuell notwendige Behandlungen und Operationen auf Sie zu. Leider bleibt es in einem Hundeleben nämlich mitunter nicht bei lediglich routinemäßigen Besuchen beim Tierarzt.

Oft treten bei einzelnen Hunderassen bestimmte Erkrankungen in Erscheinung. Das klassische Beispiel ist die Hüftgelenksdysplasie. Diese verursacht nicht nur Schmerzen und behindert beim Gehen, auch die Behandlung kann teuer werden. Darüber hinaus kann auch ein Hund an Diabetes, diversen Augenkrankheiten oder Arthrose erkranken. Die Folge sind Behandlungskosten in vier- bis fünfstelliger Höhe, da auch die Veterinärmedizin inzwischen mit modernen Standards und Verfahren arbeitet. In diesem Zusammenhang stellt sich folgende Frage: Können Sie die in einem solchen Fall entstehenden Behandlungs- und OP-Kosten im Ernstfall aus eigener Tasche begleichen?

Hundeversicherungen – Für den Ernstfall gerüstet

Eine Schadenersatzforderung im Zuge der Halterhaftpflicht und Krankheiten oder Verletzungen sind Situationen, in denen schnell hohe Kosten auf Sie zukommen. Dem sind Sie jedoch nicht schutzlos ausgeliefert. Inzwischen werden – ähnlich wie bei uns Menschen auch – für alle wichtigen Bereiche der Hundehaltung Vorsorgeprodukte in Form einer jeweils entsprechenden Tierversicherung angeboten. Dazu gehören

  • Hunde-Haftpflichtversicherung,
  • Hunde-Krankenversicherung,
  • Hunde-OP-Versicherung und
  • Hunde-Unfallversicherung.
Während eine Unfallversicherung vor allem für Tierhalter mit einem Jagdhund, die ihren Schützling für den Fall versichern möchten, dass dieser sich bei einem Jagdeinsatz verletzt, interessant sein dürfte, ist der Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung für Hundebesitzer in einigen Bundesländern bereits Pflicht. Hundekrankenversicherung und Hunde-OP-Versicherung übernehmen darüber hinaus Kosten, die durch notwendige Behandlungen und Operationen entstehen. Dank solcher Versicherungen können Sie sich und Ihren Vierbeiner somit vor wesentlichen Risikobereichen schützen und finanziellen Schaden abwenden.

Bei Hundeversicherungen lässt sich heute ein breiter Leistungsumfang absichern. Hinsichtlich des Zeitpunkts, ab dem Sie als Halter eine Absicherung des Tieres ins Auge fassen sollten, gilt die Devise: Je früher, desto besser. Deshalb sollte beispielsweise bei der Haftpflichtversicherung der erste Tag des Versicherungsschutzes jener Tag sein, an dem Ihr Vierbeiner bei Ihnen zu Hause einzieht.

Auch ein Welpe kann - aus „jugendlichem“ Übermut - Personen- oder Sachschäden verursachen, für die letztlich Sie als Halter geradestehen. Aber auch hinsichtlich der Gesundheitsfürsorge für den Vierbeiner ist ein früher Versicherungsschutz ratsam. Einerseits können Sie so unter Umständen bereits die ersten Untersuchungen, Impfungen und Entwurmungen über die Versicherung abrechnen. Auf der anderen Seite manövrieren Sie sich mit einem frühen Abschluss in eine vorteilhafte Position, da jede Erkrankung die Aussicht auf einen Abschluss der Hundekranken- oder OP-Versicherung verschlechtert.

Ab wann der Abschluss dieser Kostenerstattungstarife in der Praxis erfolgen kann, entnehmen Sie den Versicherungsbedingungen der einzelnen Gesellschaften. In der Regel ist ein erfolgreicher Antrag bereits in den ersten Lebensmonaten möglich.

Die Vertragsbedingungen und Leistungen der einzelnen Versicherer und Tarife unterscheiden sich allerdings deutlich voneinander. Es ist daher ratsam, in Frage kommende Versicherungen vor der Antragstellung und Ihrer Unterschrift kritisch unter die Lupe zu nehmen und miteinander zu vergleichen.

Unsere Tarifrechner helfen Ihnen dabei, dieses Ziel mühelos und ohne großen Zeitaufwand zu erreichen. Ob Hundehaftpflicht, Krankenversicherung oder OP-Versicherung – Der jeweilige Vergleichsrechner fasst tagesaktuelle Tarife der verschiedenen Versicherer zusammen und stellt diese einander so gegenüber, dass Sie sich ein objektives Bild von den Versicherungen und deren Leistungsumfang machen und sich letztendlich für den passenden Tarif entscheiden können.

Vergleichen lohnt sich – Auch bei der Hundeversicherung

Bedenkt man die finanziellen Herausforderungen, die Schäden, Krankheit oder Verletzungen mit sich bringen können, ist es nachvollziehbar, dass immer mehr Hundehalter sich für den Abschluss von Hundeversicherungen und damit einen entsprechenden Versicherungsschutz als Sicherheitsnetz im Alltag entscheiden.

Für die Versicherungsgesellschaften ist dieser Bereich deshalb ein Segment mit Potenzial. Inzwischen können Sie sich einen individuellen Schutz zusammenstellen. Leider entscheidet mancher Halter nicht anhand der Leistungen, die in den einzelnen Tarifen stecken, sondern trifft seine Auswahl anhand der Höhe der Beitragszahlungen. Das Problem dabei: Sie bemerken eine mangelhafte Deckung erst dann, wenn es bereits zu spät ist.

Beim Vergleich der Hundeversicherungen kommt es nicht in erster Linie darauf an, den niedrigsten Beitrag zu finden. Die ideale Versicherung bietet das optimale Verhältnis aus Preis und Leistung. Es stellt sich beispielsweise bei der Hundehalterhaftpflicht die Frage, ob die Deckungssumme, die bei mindestens 5 Mio. Euro liegen sollte, ausreichend hoch ist und ob Mietsachschäden oder der ungewollte Deckakt versichert sind. Als Besitzer eines sogenannten Listenhundes müssen Sie sich darüber hinaus noch intensiver mit dem Hundeversicherungsvergleich auseinandersetzen.

Bei der Hunde-Krankenversicherung ist dagegen wichtig, ob zum Beispiel die Behandlung einer Hüftgelenksdysplasie mitversichert ist oder diese zu den Leistungsausschlüssen gehört. Sollte dies der Fall sein, bleiben Sie im Fall der Fälle auf den Kosten der Therapie sitzen.

Unser Tipp: Nutzen Sie den Hundeversicherungsvergleich, wählen Sie in Frage kommende Tarife aus und prüfen Sie auch die Versicherungsbedingungen. Diese enthalten auch Informationen dazu, wie die Details einer Leistungsübernahme für spezielle Schadensfälle oder rassetypische Krankheiten aussehen – wichtige Details, auf die Sie unbedingt achten sollten.

Tipps zur Hundeversicherung

Aufgrund der Haftungsrisiken und den finanziellen Gefahren, die sich aus schweren Hundekrankheiten ergeben, macht eine Absicherung Sinn – und das bereits für Welpen. Allerdings ist der Schutz einer Hundeversicherung nutzlos, wenn an der falschen Stelle gespart wird. Machen Sie sich daher in einem ersten Schritt klar, in welchem finanziellen Rahmen Sie Schäden noch verkraften und finanziell selbst stemmen können.

An der Deckungssumme für Personenschäden sollte in der Hundehaftpflicht auf keinen Fall gespart werden. Gleichzeitig muss Ihnen klar sein, dass im Allgemeinen nur der Vermögensfolgeschaden (etwa durch Arbeitsunfähigkeit) versichert ist, nicht aber der echte Vermögensschaden. Behalten Sie zudem im Hinterkopf, dass ein Beitragsrabatt nicht nur durch ein Sparen bei den Leistungen erreicht wird. Einige Gesellschaften räumen beispielsweise für bestimmte Berufs- und Altersgruppen, bei mehrjährigen Vertragslaufzeiten und jährlichen Einmalzahlungen Sondertarife oder einen Beitragsnachlass ein.

Seien Sie sich im Zusammenhang mit der Hundeversicherung auch darüber im Klaren, dass Hunde- und Rassewechsel zu veränderten Risikobewertungen seitens der Versicherung führen. Unterlassen Sie entsprechende Mitteilungen an Ihre Versicherung, hat dies im Schadensfall schwerwiegende Konsequenzen – bis hin zur Leistungsfreiheit für den Versicherer. Ein ähnlicher Sachverhalt gilt für wissentlich oder fahrlässig falsch gemachte Angaben im Versicherungsantrag.

Haben Sie noch Fragen zu unseren Hundeversicherungsvergleichen oder benötigen Sie Hilfe bei der Suche nach einer passenden Police? Wir stehen Ihnen montags bis freitags zwischen 8 – 17 Uhr gerne telefonisch, per E-Mail oder per Live-Chat zur Seite.


Die häufigsten Fragen zur Hundeversicherung


Welche Hundeversicherung braucht man? Ist eine Hundeversicherung Pflicht?
 
Was deckt die Hundeversicherung ab? Welche Kosten übernimmt die Hundeversicherung?
 
Ab wann ist eine Hundeversicherung sinnvoll? Ab welchem Alter meines Hundes sollte ich welche Hundeversicherung abschließen?
 
Was kostet eine Hundeversicherung?
 
Wie finde ich eine günstige Hundeversicherung? Wo kann ich einen Preisvergleich vornehmen?
 
Welche Anbieter bieten eine Hundeversicherung an?
 
Welche ist die beste und günstigste Hundeversicherung? Welche Hundeversicherung ist zu empfehlen?
 
Was muss ich bei Abschluss einer Hundeversicherung beachten? Was/Welche Leistungen sind bei einer Hundeversicherung wichtig/sinnvoll?
 
Was bedeutet in diesem Zusammenhang Deckungssumme und wie hoch sollte diese sein?
 
Was bedeutet Selbstbeteiligung bei der Hundeversicherung?
 
Welche Hundeversicherung übernimmt die Kosten für die Behandlung von HD?
 
Welche Hundekrankenversicherung übernimmt die Kosten einer Kastration?
 
Ab wann zahlt die Hundeversicherung? Gibt es Wartezeiten o.ä.?
 
Wie funktioniert die Kostenübernahme/Kostenerstattung durch die Hundeversicherung?
 
Wann zahlt die Hundeversicherung? Wie lange muss ich auf die Zahlung der Hundeversicherung warten?


Welche Hundeversicherung braucht man? Ist eine Hundeversicherung Pflicht?
 
An dieser Stelle muss klar zwischen den einzelnen Schadensarten unterschieden werden. Eine Hundeversicherung zur Deckung von Schadenersatzforderungen – die Hundehaftpflichtversicherung – ist in einigen Bundesländern als Pflichtversicherung für jeden Halter vorgeschrieben. Darüber hinaus kann der Abschluss eines solchen Tarifs - meist im Zusammenhang mit vorgeschriebenen Mindestdeckungen - für spezielle Hunderassen (siehe Listenhund) in den Hundegesetzen vorgesehen sein.

Aus Sicht des Haftungsrisikos sollte diese Form der Absicherung aber von jedem Halter in Erwägung gezogen werden, da das Bürgerliche Gesetzbuch für jeden Halter einen sehr breiten Haftungsrahmen im Falle von Personenschaden, Sachschaden oder Vermögensschaden vorsieht. Bezüglich der Hundekrankenversicherung oder der Hunde-OP-Versicherung gelten keine Vorgaben. Sofern Halter den eigenen Versicherungsschutz nicht vernachlässigen, handelt es sich hier um eine angemessene Vorsorge für den Krankheitsfall des Tieres.


Was deckt die Hundeversicherung ab? Welche Kosten übernimmt die Hundeversicherung?
 
Über die Jahre haben sich drei große Bereiche der Hundeversicherung entwickelt:

  • Hundehaftpflichtversicherung
  • Hundekrankenversicherung und
  • Hunde-OP-Versicherung.
Jede Hundeversicherung deckt ihren ganz eigenen Schadensbereich ab. Im Rahmen einer Hundehaftpflichtversicherung werden Schadenersatzforderungen abgesichert, die auf Basis von § 833 BGB (Tierhalterhaftung) entstehen. Dazu gehören Forderungen, die in Folge von Personen-, Sach- und Vermögensschäden – etwa in Form von Schmerzensgeldern, Verdienstausfallzahlungen und Renten – entstehen.

Die Hundekrankenversicherung übernimmt Tierarztkosten, die im Rahmen einer Untersuchung/Diagnosestellung und Behandlung anfallen. Versichert sind hier unter anderem Labordiagnostik, ambulante Therapien, Operationen, Arzneimittel usw. Je nach Tarif können zudem Impfung und Wurmkur zu den Leistungen gehören.

Seitens der Hunde-OP-Versicherung wird von den Versicherungen ein Leistungsrahmen angeboten, welcher sich ausschließlich auf operative Eingriffe unter Betäubung beschränkt. Vorausgehende Untersuchungs- und Behandlungskosten sind nur in begrenztem Umfang versichert, Gleiches gilt für die Nachsorgemaßnahmen im Rahmen der OP-Nachsorge.


Ab wann ist eine Hundeversicherung sinnvoll? Ab welchem Alter meines Hundes sollte ich welche Hundeversicherung abschließen?
 
In diesem Zusammenhang sind verschiedene Aspekte zu berücksichtigen. Einmal arbeiten Versicherer für die Zusammenstellung ihrer Tarife nicht selten mit Mindest-/Höchstaltersgrenzen, die durchaus von Versicherer zu Versicherer variieren können. Ab wann bzw. ab welchem Alter des Hundes eine Hundeversicherung abgeschlossen werden kann, lässt sich den Allgemeinen Versicherungsbedingungen der Versicherer entnehmen. Darüber hinaus spielt aber auch eine Rolle, ob es es sich beim zu versichernden Tier um eine Hündin samt Welpen handelt oder der Hund durch seinen Neubesitzer versichert werden muss.

Im ersten Fall ist beispielsweise innerhalb der Hundehaftpflichtversicherung oft eine Ausweitung des Versicherungsschutzes der Hündin auf den Wurf vorgesehen. Diese Deckungsausdehnung gilt aber nur über einen beschränkten Zeitraum. Anders sieht die Situation im Bereich der Krankheitskostenabsicherung aus. Hier ist im Regelfall für jedes Tier ein separater Versicherungsvertrag durch den Halter abzuschließen.


Was kostet eine Hundeversicherung?
 
Die Kosten für eine Hundeversicherung variieren sehr stark. Einerseits ist zu betrachten, welche Schadensarten (Haftpflicht oder Krankheitskostenrisiko) durch den Tarif gedeckt werden. Auf der anderen Seite spielt die Leistungshöhe eine erhebliche Rolle. Tarife aus dem Bereich Hundehaftpflichtversicherung können heute je nach gewählter Deckungssumme und Selbstbeteiligung für bereits deutlich unter zehn Euro Monatsbeitrag abgeschlossen werden.

In der Hundekrankenversicherung muss ein Halter schnell deutlich tiefer in die Tasche greifen. Im Vergleich zu den Haftpflichtversicherungen ist ein Faktor drei bis fünf keine Seltenheit. Monatsprämien zwischen 20 Euro bis 30 Euro sollten im Haushaltsbudget durchaus eingeplant werden.

Wichtig: Im Bereich der Krankheitskostentarife fallen gerade für ältere Hunde oft Prämienzuschläge – gestaffelt nach Alter – an.


Wie finde ich eine günstige Hundeversicherung? Wo kann ich einen Preisvergleich vornehmen?
 
Über unsere Vergleiche finden Hundehalter einfach und schnell zu ihrer Hundeversicherung. Egal, ob es um die Hundehalterhaftpflichtversicherung geht oder eine Absicherung der Hundegesundheit. Der Vorteil: Über den Onlinevergleich ist ein Überblick zu Tarifen vieler verschiedener Gesellschaften möglich.

Durch die Möglichkeit, den Vergleich auf die Rasse oder individuelle Merkmale wie Größe und Alter anzupassen, ergibt sich ein zuverlässiger Überblick zur Absicherung für den Vierbeiner. Gleichzeitig gibt der Vergleich Einblick in die Kernleistung der Tarife und sorgt so für Transparenz im Hundeversicherungsvergleich.


Welche Anbieter bieten eine Hundeversicherung an?
 
Die Sparte der Hundeversicherung ist in den letzten Jahren deutlich gewachsen. Inzwischen sind am Markt auch einige der großen Versicherungskonzerne wie die Allianz, Gothaer oder ARAG vertreten. Dabei handelt es sich oft um Tarife aus dem Bereich der Haftpflichtdeckung.

Halter, die nach einer Hundekrankenversicherung oder Tarifen im OP-Kostenschutz suchen, haben heute leider immer noch deutlich weniger Auswahl. Zu den etablierten Gesellschaften gehören hier beispielsweise die Uelzener oder die AGILA. Wichtig: Verschiedene Leistungen wie Erstattungen für eine Hüftgelenksdysplasie (HD) oder eine angeborene Fehlentwicklung bzw. Erkrankung gehören nicht in allen Tarifen/Versicherungen zum versicherten Schutz. Hier ist unbedingt das Prüfen der Versicherungsbedingungen anzuraten.


Welche ist die beste und günstigste Hundeversicherung? Welche Hundeversicherung ist zu empfehlen?
 
Diese Frage ist pauschal nicht zu beantworten, da hier sehr individuelle Rahmenbedingungen eine Rolle spielen. Neben der Beitragshöhe ist unter anderem zu berücksichtigen, welche Leistungsausschlüsse vorgesehen sind, wie der Schutz für den Fall eines Auslandsaufenthalts aussieht usw. Gerade diese Aspekte können einen vermeintlich günstigen Tarif schnell teuer werden lassen.

Generell sollte zumindest die Absicherung des Haftpflichtrisikos nach § 833 BGB in Erwägung gezogen werden. Der Hundekrankenschutz ist dann ins Auge zu fassen, wenn der Halter den eigenen Versicherungsschutz adäquat sichergestellt hat.


Was muss ich bei Abschluss einer Hundeversicherung beachten? Was/Welche Leistungen sind bei einer Hundeversicherung wichtig/sinnvoll?
 
Hier stellt sich die Frage, welche Versicherungssparte im Einzelfall betrachtet wird. In der Haftpflichtversicherung muss ein Halter – neben der Höhe der Deckungssumme – darauf achten, dass der Mietsachschaden (auch im Ausland) versichert ist und gegebenenfalls auch Fremdhüter sowie die häusliche Gemeinschaft Versicherungsschutz genießen.

Der Krankenschutz sollte vor allem im Rahmen chronischer Behandlungen und operativer Eingriffe eine solide Leistungsbasis darstellen. Hintergrund: Langwierige Therapien verursachen erhebliche Kosten. Vorbeugung und Prophylaxe sind zwar gern gesehene Leistungsbausteine, nehmen aber selten eine finanziell bedrohliche Größenordnung an.


Was bedeutet in diesem Zusammenhang Deckungssumme und wie hoch sollte diese sein?
 
Der Begriff Deckungssumme beschreibt die Höhe des maximal versicherten Schadens. Beispiel: Eine Hundehaftpflichtversicherung arbeitet mit einer Deckungssumme für den Personenschaden bis drei Millionen Euro. Forderungen gegen den Versicherten werden bis zu dieser Höhe durch den Versicherer freigestellt. Jeder Euro darüber geht wieder zulasten des Versicherungsnehmers.

In der Hundehaftpflichtversicherung sollte daher die Deckungssumme für Personenschäden besser bei fünf Millionen Euro liegen. In den Krankentarifen sind die Deckungssummen deutlich niedriger, hier liegen die Obergrenzen für Behandlungen meist bei wenigen tausend Euro.


Was bedeutet Selbstbeteiligung bei der Hundeversicherung?
 
Unter dem Begriff Selbstbeteiligung werden in allen Bereichen der Hundeversicherung Beträge zusammengefasst, welche der Versicherte aus eigenen Mitteln zu finanzieren hat. Erst wenn ein Hundehalter die Selbstbeteiligung übernommen hat, kann ein Leistungsanspruch gegen den Versicherer gestellt werden.

Beispiel: In der Hundekrankenversicherung ist eine Selbstbeteiligung von 200 Euro vereinbart. Fallen Behandlungskosten von 750 Euro an, muss der Halter 200 Euro übernehmen, die verbleibenden 550 Euro gehen zulasten der Gesellschaft.


Welche Hundeversicherung übernimmt die Kosten für die Behandlung von HD?
 
Die Hüftgelenksdysplasie gehört zu den Erkrankungen des Bewegungsapparats, die durch eine erbliche Komponente beeinflusst werden können und daher teils zu den angeborenen Erkrankungen gehören. Im Zusammenhang mit der Hundeversicherung kann die HD daher zu den Leistungsausschlüssen gehören. Diese Aussage gilt allerdings nicht pauschal.

In einigen Tarifen sehen verschiedene Gesellschaften Leistungen für die Behandlung der Hüftgelenksdysplasie vor. Aber: Die Diagnose darf nicht vor dem Abschluss der Versicherung feststehen. Aus Sicht eines Halters sind die Vertragsbedingungen daher eingehend zu prüfen, besonders im Hinblick auf die konkrete Benennung der HD als Leistungsausschluss oder auf Teile der Behandlung (z. B. Prothesen des Hüftgelenks).


Welche Hundekrankenversicherung übernimmt die Kosten einer Kastration?
 
Diese Frage ist pauschal schwer zu beantworten. Während einige Gesellschaften in diesem Zusammenhang lediglich einen pauschalen Zuschuss – ohne Berücksichtigung der tatsächlichen Kosten – übernehmen, gehen einige Versicherer weiter.

Hier ist die Kastration zumindest bei medizinischer Notwendigkeit im Krankheitsfall eine erstattungsfähige Leistung. Generell ist Haltern zu empfehlen, diesen Leistungsaspekt anhand der Versicherungsbedingungen zu prüfen. Tipp: In der Hundekrankenversicherung gilt meist eine Wartezeit, welche vor einem Leistungsanspruch einzuhalten ist.


Ab wann zahlt die Hundeversicherung? Gibt es Wartezeiten o.ä.?
 
Im Hinblick auf den ersten wirksamen Leistungsanspruch muss ein Halter unterscheiden, ob es um Krankheitskosten oder Haftpflichtschäden geht. Die Hundehalterhaftpflichtversicherung greift in der Regel mit der Annahme des Vertrags bzw. ab dem im Versicherungsschein genannten Datum. Schwieriger ist die Situation im Rahmen der Kranken- und OP-Tarife. Hier werden seitens der Versicherer in aller Regel mehrmonatige Wartezeiten eingeflochten, die zwischen einem bis drei Monate betragen. Während dieser Karenzzeit übernehmen die Versicherer keine Erstattung für Tierarztrechnungen. Ausnahme: Es handelt sich um eine Behandlung, deren Ursache in einer Unfallfolge zu suchen ist. Hier arbeiten die Gesellschaften in aller Regel mit einem Wegfall der Wartezeit.


Wie funktioniert die Kostenübernahme/Kostenerstattung durch die Hundeversicherung?
 
Grundsätzlich richtet sich der Ablauf einer Leistungsübernahme nach der Versicherungssparte. Im Zusammenhang mit Schadenersatzforderungen, welche in den Bereich der Hundehaftpflichtversicherung fallen, ist der Schaden dem Versicherer anzuzeigen, der sich anschließend um das weitere Verfahren kümmert – notfalls auch vor Gericht.

In Bezug auf die Hundekrankenversicherung und die Hunde-OP-Versicherung wird allgemein nach dem Kostenerstattungsprinzip gearbeitet. Der Halter reicht die Tierarztrechnung beim Versicherer ein, der diese prüft und den erstattungsfähigen Betrag auf das Konto erstattet. Die Zahlung der Rechnung hat der Halter sicherzustellen. In einigen Fällen kann aber auch das Sachleistungsprinzip - also die direkte Abrechnung zwischen Versicherer und Tierarzt – vereinbart werden.


Wann zahlt die Hundeversicherung? Wie lange muss ich auf die Zahlung der Hundeversicherung warten?
 
Eine Hundeversicherung zahlt in aller Regel erst dann, wenn der Halter gegenüber dem Versicherer einen Schaden anzeigt bzw. die Abrechnung des Tierarztes vorliegt. Je nach Einzelfall wird der Behandlungsumfang/Schadenfall geprüft. Daher kann sich die Zahlung durchaus über einige Wochen hinziehen. Allerdings hat der Versicherte nach § 14 VVG nach Ablauf eines Monats das Recht auf eine Abschlagszahlung – sofern er die Hemmung der Prüfung nicht zu verantworten hat.